Konferenzfilme produzieren

Konferenzfilme produzieren

Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

Das Institut veranstaltet in regelmäßigen Abständen öffentliche Konferenzen, auf denen Wissenschaftler und Fachleute aus der Wirtschaft anhand von Zahlen, Daten und Fakten die Thesen der Klimapolitik beleuchten, erklären, bestätigen oder in Frage stellen. ohne ideologische Verbrämung werden nach wissenschaftlichen Standards Thesen aufgestellt und anhand wissenschaftlich fundierter Datenanalysen untermauert.

Und wie fasst man nun einen zwei Tage dauernde Konferenz in ideologiefreie Bilder? Wie können wir einem videojournalistischen Niveau gerecht werden?

Laufend Bilder oder laufende Bilder im Konferenzfilm?

Konferenzen bestehen aus einer Vielzahl von Vorträgen, die das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten. Daraus erschließt sich der berühmte rote Faden. Jeder sagt es etwas Wichtiges und trägt sein Mosaiksteinchen zum Gesamtbild bei. Das ist auch der Schlüssel zur Zusammenfassung einer solchen Veranstaltung. In Interviews und Aufnahmen müssen diese einzelnen Mosaiksteinchen auf ihre Kerninformationen geprüft werden, damit sie in der Postproduktion dann eben so ein Gesamtbild ergeben. Die Konferenzbesucher kriegen spannende Vorträge und hängen an den Zahlenkolonnen der Referenten. In einer filmischen Zusammenfassung wäre so etwas sterbenslangweilig. Wer so was sendet, der will nur Zuschauer ärgern. Deswegen nutzen wir eben stilistische Mittel, um das Wesentliche schnell hervorzubringen und die wichtigsten Aussagen des Kongresses aufzuzeigen. Wir sind in dem Augenblick Reporter der Veranstaltung. Kommentare über das Thema gehören in andere Medien.

Die Postproduktion eines Konferenzfilms

Damit im Schnitt zügig gearbeitet werden kann, ist ein Mitschreiben der schönsten Szenen und Interviews während des Drehs unerlässlich. Schon auf der Konferenz muss klar sein, welche Architektur der Film am Ende haben soll. Die Abfolge der Inhalte wird während der Dreharbeiten festgelegt, sonst braucht man später dreimal so lange. Dieses Gerüst wird dann im Schnitt angelegt, mit den Inhalten befüllt und mit einer passenden Musik beschleunigt. Füllaufnahmen vom Ort der Konferenz und von den Teilnehmer beleben die Vortragsabschnitte und Intervieweinblendungen erheblich. Grafiken unterstützen dann noch einen professionellen Eindruck.

Schauen Sie selbst, wie gut man zwei Tage auf 8 min Film zusammenbringen kann!

Wir starten 2017 mit Dreharbeiten für Prismaplus!

Start frei 2017: Dreharbeiten von cellulart.tv@Elxleben

Draußen rieselt leise der Schnee und wir sind in den Vorbereitungen für die ersten Dreharbeiten des Jahres. Das neue Jahr ist ein paar Stunden jung und wir sind schon wieder mitten drin.

Ultra leicht Carbon Rigg

Carbonfaser Kamerarigg im Einsatz

Am Tag der Heiligen drei Könige werden wir nach Elxleben bei Erfurt fahren. Dort drehen wir einen Beitrag über die Firma Prismaplus. Das ist ein Medizintechnik Dienstleister mit Hightech-Produkten für Krankenhäuser. Bisher haben wir erfahren, dass sie „Videomonitortürme“ für einzelne Operationen zusammenstellen. Das ist für uns per se schon spannend, weil es hier eine wichtige Schnittmenge zwischen unserer Filmbranche und der Chirurgie gibt. Dann hat uns die Crew der Firma schon erzählt, dass wir auch Details aus neuartigen Chirurgietechnologien zu sehen bekommen. Der Christoph Martinovic von Prismaplus wird uns am 6. Januar auch Ultraschallchirurgie-, Elektrochirurgie- und Lasersysteme für die Kamera vorführen. Es gibt einiges zu entdecken.

In wenigen Tagen zu einem anschaulichen Ergebnis

Wir schauen uns an, was dieses Unternehmen in Elxleben (Standort) so anders macht als Andere und werden es in einem kleinen Videoclip danach hier veröffentlichen. In fünf Tagen wissen wir mehr und haben dann auch die wichtigsten Element bei nur fünf Stunden Dreharbeiten im Kasten. Den Zusammenschnitt sehen Sie dann spätestens in 14 Tagen hier auf dieser Seite. Bleiben Sie dran!

Bilder von den Dreharbeiten

Videoseminar Plattform für Jeden

„Videoseminar Plattform“ vermittelt Wissen unabhängig von Ort und Zeit – vollautomatisiert und pädagogisch wertvoll!

Cellulart.tv bietet eine „Videoseminar Plattform“ als Komplettlösungen an. Damit können Sie Ihre Lerninhalte sowohl als Einsteigerkurse oder auch als Expertenseminare „out of the Box“ und vollautomatisch in hoher Qualität verbreiten. Durch die Kanalisierung in einem eigenen Video Channel sind Sie unabhängig von Youtube oder Vimeo. Sie kontrollieren die Zugriffe ganz gezielt nach ihren Ansprüchen.

Volle Kontrolle ihrer Inhalte

Sie steuern, wer welches Videoseminar wann und in welchem Zusammenhang ansehen darf. Die eingebaute Ablaufkontrolle ermöglicht Ihnen den Wechsel von öffentlicher oder geschlossener (monetarisierter) Verbreitung für Ihre Lernangebote. Weiterhin können Sie auch Erfolgskontrollen aktivieren, die das nächste Lernvideo nur nach abgeschlossenem Vorgängertest zugänglich macht. Damit können Sie Ihrem Auditorium thematisch strukturierte Lerninhalte in Form einer Filmserie bieten und einen Spannungsbogen zur erfolgreichen Wissensvermittlung aufbauen. Natürlich lassen sich auch begleitende Dokumente oder zusätzliche Medienkanäle integrieren. Zur Aufmunterung von weniger wissensdurstigen Schülern lassen sich die integrierten Aktivierungsfunktionen nutzen. Selbstverständlich enthält die Plattform auch Statistiktools die Ihnen Auskunft geben, welches Video wie lange gesehen wurde.

Überblick über die Möglichkeiten

Die Cellulart.tv „Videoseminar Plattform“ lässt sich natürlich in Ihr Layout einbetten. Sie haben damit Ihren eigenen Videokanal auch für Video Content Marketing. Funktioniert auf stationären Geräten wie auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.

Wegen ihrer umfangreichen Features ist die Videoplattform ideal für:

  • Mitarbeiterqualifikationen
  • Business Partnerschulungen
  • kontrollierte Kommunikation interner Inhalte
  • technische Schulungen
  • Kundenschulungen
  • skalierbare Kurse jeglicher Inhalte

Bauen Sie Ihren eigenen Schulungskanal auf und vermitteln Sie Lerninhalte im attraktiven und einfach zu begreifenden Videoformat. Unabhängig von Ort und Zeit geben Sie ihren Interessenten oder Kunden damit die Möglichkeit, Wissen frei skalierbar zu vermitteln und Erfolge auch festzustellen. Sie sorgen für die Bereitstellung der Inhalte und pflegen damit gleichzeitig ihre Community.

Hier laden Sie das PDF- Datenblatt unserer Video-Seminar-Plattform herunter!

Fragen Sie nach ihrem System!

Die Verfilmung Ihrer Lerninhalte zu wertvollen Schulungsvideos übernehmen wir gern für Sie. Fragen Sie uns auch nach attraktiven Paketangeboten!

Videoseminar Plattform

Videoseminar Plattform

Doku-Fiktion „Gegen die Angst“

Alles „Gegen die Angst“

 

Es war Herbst…

… zum Jahresende 2001. Ich weilte auf der iberischen Halbinsel mitten in der kastilischen Hochebene. In Valladolid, der Geburtsstadt Philipp II.,absolvierte ich mein erstes Auslandssemester an der dortigen Universität. Eine intensive und prägende Erfahrung ist es, sich in einem durchaus fremden Kulturkreis zurechtzufinden. Ohne ausreichende Sprachkenntnisse unterwegs, entwickelte ich eine besondere Sensibilität für meine Umgebung. Ich war sehr empfindlich für alles um mich herum. An einem sonnigen Herbstnachmittag im November, direkt nach den Vorlesungen, klingelte mein Mobiltelefon. Es war mein Vater im fernen Deutschland. Er hatte mich gerade noch in Spanien an meinem Studienort besucht. Wir hatten im Oktober mit seinem Auto gemeinsam viele Städte erkundet. Es war ein richtiges Roadmovie: Vater und Sohn 30 Tage unterwegs in einem Auto – einen sensationelle Erfahrung. Gerade eine Woche war er wieder auf dem Heimweg. Wahrscheinlich wollte er sich nun zurück melden und gut daheim angekommen war. Irgendetwas aber stimmte an der Vermutung nicht. Vater war immer zügig unterwegs. Nach drei Tagen hätte er schon in unserer Heimatstadt sein sollen. Der erste Satz dieses sonderbaren Anrufes war „Ich solle mir keinen Sorgen machen. Es ist alles geregelt!“        Stille!

In mir stieg die Angst

„Was ist geregelt? Warum ist etwas geregelt? Worum geht’s und was ist hier eigentlich los?“ – So in etwa begann meine Flut an Fragen, die ich völlig ahnungslos in den Hörer stammelte. Was war passiert? Völlig hilflos saß ich in dem kleinen WG-Zimmer in einer großen Industriestadt in einem 2500 km entfernten Land. Ich hatte den schlimmen Verdacht, ihm am Telefon Lebewohl sagen zu müssen. Blanke Angst stieg in mir hoch. ‚Ich verliere jetzt meine Familie!‘ war mein nächster Gedanke. Alle Lässigkeit, aller vertrauter Spaß in den Gesprächen war wie weggeblasen. Es blieb nur das Zuhören über diese große Distanz.

Schnitt – fertig! – Aus?

„Krebs!“ war sein erstes Wort nach meinen Fragen. „Sie haben bei mir Prostatakrebs diagnostiziert.“ Direkt nach seiner Ankunft zu Hause fand er den Brief vom Labor in seiner Post. Der Befund lautete auf fortgeschrittenes Stadium. Er war zum Urologen überwiesen worden. Dieser überstellte ihn ohne viel Federlesen auf den OP Tisch. „Operieren ist das einzig Wirksame! Raus mit dem Tumor – Radikal! Dann leben Sie wenigstens noch weiter und siechen nicht dahin. Potenz ist in ihrem Alter ja eher sekundär! In 3 Tagen ist OP oder Sie sind in 6 Monaten tot!“

Und jetzt was?

Vater berichtete völlig desillusioniert von diesem Arztbesuch. Nach 10 min war die Diagnose fertig. Ohne wirkliche Beratung durch den Facharzt war er aus dem Sprechzimmer rauskomplimentiert worden mit einer Überweisung – aller Hoffnung beraubt, ohne weiteres Wissen, ohne Hinweise! Alles war plötzlich sehr endlich. Es begann der totale Kontrollverlust über sein bisheriges Leben. Die Autofahrt nach Hause fühlte sich an wie fremd gesteuert. In Gedanken dachte er an das Zusammentreffen mit einem massiven Baum – es war ja jetzt egal! Nur noch 6 Monate ohne OP – und wie viele Monate nach einer OP? Was brachte das eigentlich? In den verbleibenden drei Tagen war keinen Zeit mehr für eine Suche nach Alternativen.

Alles geregelt!?

Die Zeit rannte jetzt! Die Wege führten zur Krankenkasse, zu den vorbereitenden Fachärzten, zur Bank, zum Notar, zu all den wichtigen als auch unwichtigen Institutionen, um alles „zu regeln“. Alles? Kann so alles geregelt sein? Nein! Seine Angst blieb! Es war seine Angst vor einem unverschuldeten Urteil, die in all seinen ach so geregelten Sachen mitklang. Jemand hatte auf Grund eines faktischen Laborbefundes eine Entscheidung für ihn selbst getroffen. Alternativen wurden dabei nicht erwähnt. Es gibt nur eine ordentliche Lösung! Widerstand ist zwecklos! In der Realisierung dieses Augenblicks rief er mich in meinem spanischen Studienort an. Ein schwerer Moment, in dem ein gestandener Vater seinem Sohn die eigene Endlichkeit ’sorglos geregelt‘ nahe bringen will. Er braucht mich doch jetzt bei sich!

Dafür ist keine Zeit

Sein Anruf war die letzte Aktion vor der Abfahrt zur radikalen Operation. Es blieb mir keine Zeit mehr für meinen jetzt doch so wichtigen Flug nach Hause. Morgen war der Eingriff, danach wolle er anrufen und weitere Sachen besprechen. Ich war so enttäuscht. Er hatte mich als Ultima Ratio kontaktiert. Ich bin sein Sohn! Hatte ich nicht ein Anrecht auf Information aus erster Hand? War ich nur technisches Beiwerk? Ich sorge mich doch genauso wie er! Ich habe die gleiche Angst! Ich stehe ihm doch zur Seite – bedingungslos! Ist das nichts wert?

Wie geht es weiter?

Die Operation hat er mit Einschränkungen überstanden. Die Nervenbahnen für die Wiedererlangung der Potenz wurden chirurgisch durchtrennt. Das war der Preis für die Alternativlosigkeit des Eingriffs. Völlig unnötig und zerstörerisch für das Familienleben – wie sich später herausstellte. Es gab sehr wohl Alternativen und die wären zum Zeitpunkt des Befundes noch wirksam anwendbar gewesen. Ein persönliches Desaster als Folge überschneller und veralteter Erfahrungswerte eines einzelnen Arztes ohne Hinzuziehung einer Zweitmeinung!

Wer noch?

Wie Vielen ergeht es noch so wie mir, war seine Frage nach der überstandenen OP. Ich muss etwas dagegen tun! Ich muss gegen diese Angst aufklären! Das ist bis heute seine intrinsische Motivation, die er mittlerweile an über einhundert Mitglieder seiner Selbsthilfegruppe weitergegeben hat. Er pflanzte den Willen zum Kampf gegen die Angst in die Köpfe anderer Väter. Sein Rezept dafür: Aufklärung im Vorfeld über alle Belange. Wissen bringt die Kontrolle über Entscheidungen zurück!

Wie aufklären?

Mein Vater kam mit dieser Frage zu mir. Es gibt so viele gestandene Männer, die plötzlich die selbe Angst erleiden. Sie stehen genau wie er damals vor einem riesigen schwarzen Loch, in welches Ihr Leben zu versinken droht. Wie kann man auf eine emotionale Weise Menschen Hilfe zur Selbsthilfe geben? Wie lassen sich diese sensiblen Informationen in die Breite vermitteln, ohne belehrend zu wirken?

Die Antwort war so offensichtlich wie auch komplex: mit einem Film!

Die Geburt eines Films

Zu Beginn des Jahres 2014, haben sich der Kameramann Johannes Romeyke, die Redakteurin Anne-Kristin Henker und die beiden Produzenten Fagus Pauly & Thomas Vogler an die Umsetzung dieses lange geplanten Filmprojektes gemacht. Dazu wurden zum Ende des Vorjahres schon lange Gespräche mit möglichen Darstellern geführt und die Suche nach passenden Drehorten gestartet. Nach mehreren schönen und aufregenden, wie auch mitreisenden Drehtagen waren alle Aufnahmen bald im Kasten und der Schnitt konnte beginnen. Durch die vielen langen und auch sehr emotionalen Interviews stand dem Team eine schwierige Aufgabe bevor. Die Ergebnisse können sich dafür sehen lassen. Einen ersten Eindruck und Blick auf die Beteiligten gibt es auf der Webseite: www.prostata-selbsthilfefilm.de Für den gesamten Film können Sie eine Bestellung über dieselbe Seite aufgeben. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und wünschen allen (irgendwann) mal Betroffenen eine umfassende Aufklärung.

55.000 Worte aus NorthCarolina um eine Jugendclique im Nachkriegs-Berlin

cellulart.tv filmproduktion erhält die Verfilmungsrechte für die Jugendstory des Kameradschafts Club Berlin (KCB). Die spannende Geschichte einer Jugendclique spielt im Berlin der Nachkriegszeit.

Siegel des KCB

Siegel des KCB

Die Monatserlebnisse wurde vom Gründer und Anführer Kutte niedergeschrieben.  cellulart.tv wird den Stoff zur Serie entwickeln. Spätestens zum 70. Jahrestag der Gründung des KCB soll die erste Folge gesendet sein. Danke an Kutte und die Jungs! Das wird Euer filmisches Denkmal für eine ganze Generation von Nachkriegsjugendlichen.

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